

Feldafing
Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0
- Einwohner
- 4.349
- Ortsteile
- Feldafing, Garatshausen, Wieling, Wörth (Roseninsel)
- Erste Erwähnung
- 1116
- Fläche
- 9,15 km²
- Landkreis
- Starnberg
- Bahn
- S-Bahn-Linie S6 mit direkter Verbindung nach München
Feldafing liegt auf einer Höhe um 650 m ü. NHN am Westufer des Starnberger Sees in Oberbayern. Die Gemeinde im Landkreis Starnberg umfasst rund 9,15 km² und ist für ihren Villenkolonie-Charakter und ihre touristische Bedeutung bekannt.
Der Gemeinde vorgelagert liegt die Roseninsel, die einst beliebter Aufenthaltsort der österreichischen Kaiserin Elisabeth („Sisi“) war. Von Frühjahr bis Herbst verkehrt eine Personenfähre zur Insel, was Feldafing zu einem beliebten Ausflugsziel am See macht.
Genuss & Einkehr
- Bachmayrs ClubhausSeestraße 30
- Fräulein RosalieBahnhofsplatz 1
- Gasthof Karl PoeltBahnhofstraße 41
- Golfclub Restaurant FeldafingTutzinger Straße 15
Geschichte & Wappen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1116 als „Veldoluingen“ in einem Schriftzeugnis des Klosters Benediktbeuern. Ab 1565 gehörte Feldafing zur Hofmark Garatshausen, kam um 1760 an Graf La Rosée und später an Herzog Max Joseph. Die heutige Gemeinde entstand 1818 durch das Gemeindeedikt.
Während der NS-Zeit befand sich hier die Reichsschule Feldafing, in deren Umfeld später ein Konzentrationslager-Außenlager bestand. Nach 1945 diente das Gelände als Lager für jüdische Displaced Persons (DP-Lager).
Wappen: Unter blauem Schildhaupt, darin ein waagrechter silberner Fisch, in Silber ein grüner Erdbeerstock mit zwei roten Früchten. Der Fisch steht für den Starnberger See und den Fischfang, der Erdbeerstock stammt aus dem Wappen der Weiler von Garatshausen.
Ansprechpartner
Bürgermeister/in
Matthias Schremser
Angabe von der amtlichen Gemeinde-Website, Stand Juli 2026.