Dein Ammersee
Kirche Zur Schmerzhaften Muttergottes im Ortsteil Unterfinning, Ansicht von Südosten.
Wappen von Finning
Umland · Landkreis Landsberg am Lech

Finning

Foto: Flodur63 / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
1.934
Ortsteile
Oberfinning, Unterfinning, Entraching, Hartmannshausen, Laich, Westerschondorf, Hängeberg
Erste Erwähnung
818
Fläche
23,34 km²
Höhenlage
587 bis 657 m ü. NHN
Zusammenschluss
Fusion dreier Gemeinden am 1. Oktober 1971

Finning liegt in der Region München im Landkreis Landsberg am Lech, nördlich des Windachspeichers und etwa vier Kilometer vom Ammersee entfernt. Das Gemeindegebiet umfasst 23,34 km² und reicht von 587 m ü. NHN an der Windach bis auf 657 m ü. NHN südöstlich von Hängeberg.

Die ländlich geprägte Gemeinde weist eine Bevölkerungsdichte von rund 83 Einwohnern je km² auf. Zwischen 1988 und 2019 wuchs Finning um 56,9 % und entwickelte sich damit deutlich.

Geschichte & Wappen

Wappen von Finning

Finning wurde 818 als „Finningum“ erstmals urkundlich erwähnt; das Bestimmungswort des Ortsnamens geht wahrscheinlich auf den Personennamen Finno zurück. Die Herren von Finning waren ab 1310 als Vögte tätig und verkauften um 1370 den Großteil ihres Besitzes an Konrad von Haldenberg.

Nach der Säkularisation wurden 1818 im Landgericht Landsberg die Gemeinden Oberfinning, Unterfinning und Entraching gebildet. Die heutige Gemeinde Finning entstand durch deren Fusion am 1. Oktober 1971.

Wappen: In Schwarz ein silberner Wellenschrägbalken, belegt mit einem schräg gestellten blauen Schwert. Das Wappen enthält Elemente der Herren von Finning: Der silberne Schrägwellenbalken deutet auf die Windach hin, das Schwert stammt aus der Helmzier.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort