Dein Ammersee
Amperbrücke mit der Kirche St. Leonhard in der Innenstadt von Fürstenfeldbruck.
Wappen von Fürstenfeldbruck
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck

Foto: 2015 Michael 2015 / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Einwohner
37.666
Ortsteile
Fürstenfeldbruck, Aich, Fürstenfeld, Gelbenholzen, Hasenheide, Kreuth, Lindach, Neu-Lindach, Pfaffing, Puch, Rothschwaig, Weiherhaus
Erste Erwähnung
1306
Status
Große Kreisstadt seit 1. Januar 2006
Wahrzeichen
Barockes Kloster Fürstenfeld (gegründet 1263)
Lage
Rund 25 km westlich von München an der Amper

Fürstenfeldbruck liegt etwa 25 Kilometer westlich von München und wird von der Amper durchflossen. Als Mittelstadt ist sie Teil der Metropolregion München und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt mit S-Bahn-Anbindung.

Die Stadt verbindet historische Strukturen – darunter das barocke Kloster Fürstenfeld – mit moderner Infrastruktur und verfügt über vielfältige kulturelle Einrichtungen sowie wirtschaftliche Zentren. Am 1. Januar 2006 wurde sie zur Großen Kreisstadt erhoben.

Geschichte & Wappen

Wappen von Fürstenfeldbruck

Das Zisterzienserkloster Fürstenfeld wurde 1263 von Herzog Ludwig II. gegründet. Der Ortsname setzt sich zusammen aus „Fürstenfeld“ (Feld des Fürsten) und „Bruck“ (Siedlung am Amper-Übergang); die Brücke gehörte zur bedeutenden Salzstraße. 1306 wurde der Ort erstmals als Markt bezeichnet, 1340 erwarb das Kloster die Grundherrschaft.

1803 wurde das Kloster säkularisiert. Am 6. August 1908 wurde die einheitliche Bezeichnung „Fürstenfeldbruck“ festgelegt, am 30. September 1935 erhielt der Markt Stadtrecht. 1936 wurde der Fliegerhorst fertiggestellt; seit 1972 ist Fürstenfeldbruck an die S-Bahn München angebunden.

Wappen: Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot über blauem Wasser eine gemauerte, einbogige silberne Brücke mit goldenem Geländer und Brückenkreuz. Die Brücke symbolisiert den Ortsnamen „Bruck“ und den historischen Amperübergang, das Kreuz verweist auf das Kloster Fürstenfeld. Das Wappen wird seit 1813 geführt.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort