Dein Ammersee
Ortsansicht von Geltendorf aus Richtung Hausen.
Umland · Landkreis Landsberg am Lech

Geltendorf

Foto: SPBer / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
5.855
Ortsteile
Geltendorf, Hausen, Kaltenberg, Jedelstetten, Walleshausen, Wabern, Petzenhofen, Unfriedshausen
Erste Erwähnung
969
Namensgeber
bajuwarischer Sippenführer Geltolf (6. Jahrhundert)
Quelle der Paar
zwischen Geltendorf und Schloss Kaltenberg
S-Bahn-Endstation
S4 nach München, Endstation seit 1972

Geltendorf liegt im Landkreis Landsberg am Lech in einer leicht hügeligen Endmoränenlandschaft nördlich des Ammersees und gehört zur Planungsregion München. Zwischen Geltendorf und Schloss Kaltenberg entspringt die Paar.

Der Hauptort ist als Haufendorf ausgeprägt. Die Gemeinde verfügt über gute Verkehrsanbindungen durch ihre Bahnhöfe und Buslinien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Geschichte & Wappen

Die Besiedlung reicht bis in die Jungsteinzeit (3500–2000 v. Chr.) zurück, wie Hockergräber belegen. Im 6. Jahrhundert gründete ein bajuwarischer Sippenführer namens Geltolf die Siedlung, die seinen Namen trägt.

Die urkundliche Ersterwähnung stammt aus einem Stiftungsbrief des Bischofs Ulrich von Augsburg aus dem Jahr 969. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1632 durch Schweden schwer verwüstet. Mit der Bahnanbindung (Bahnhof 1898) setzte im 19. und 20. Jahrhundert wirtschaftliche Entwicklung ein.

Wappen: Gespalten von Silber und Blau, vorn ein blauer Schräglinksbalken, hinten auf goldenem Sechsberg ein rotes Tatzenkreuz. Der Schräglinksbalken symbolisiert das Stammwappen der Herren von Pflaumdorf, das Tatzenkreuz verweist auf das Friedberger Stadtwappen.

Ansprechpartner

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