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Rathaus von Germering-Unterpfaffenhofen mit Vorplatz.
Wappen von Germering
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Germering

Foto: Richard Huber / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
41.155
Ortsteile
Germering, Harthaus, Kleßheim, Nebel, Streiflach, Unterpfaffenhofen, Wandlheim
Erste Erwähnung
859
Fläche
21,61 km²
Kfz-Kennzeichen
FFB
Status
Große Kreisstadt (seit 2004), größte Stadt im Landkreis

Germering liegt an den Nordwestausläufern der Münchner Schotterebene auf relativ ebenem Gelände. Das rund 21,6 Quadratkilometer große Stadtgebiet wird von bedeutenden Verkehrswegen gerahmt: Der Autobahnring A 99 verläuft östlich, die A 96 südlich. Im Nordwesten liegen der künstlich angelegte Germeringer See und der bewaldete Parsberg.

Aus einem Bauerndorf ist über das 20. Jahrhundert eine dicht besiedelte Wohn- und Pendlerstadt geworden. Germering war lange Bayerns größte Gemeinde ohne Stadt- oder Marktrecht, ehe es 1991 zur Stadt und 2004 zur Großen Kreisstadt erhoben wurde.

Geschichte & Wappen

Wappen von Germering

Die erste sichere urkundliche Erwähnung erfolgte zwischen 859 und 864 als „Kermaringon“. Im Mittelalter wurde der Ort 1422 bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört. Über Jahrhunderte blieb Germering ein bäuerlich geprägtes Dorf.

Mit dem Bau der Bahnstrecke Pasing–Herrsching 1902 setzte ein grundlegender Strukturwandel ein. Nach 1945 wuchs die Bevölkerung durch Heimatvertriebene und Flüchtlinge stark an. Am 12. April 1991 wurde Germering zur Stadt erhoben, am 1. Oktober 2004 folgte die Erhebung zur Großen Kreisstadt.

Wappen: Über grünem Dreiberg gespalten von Rot und Silber; vorne ein wachsender silberner Kirchturm, hinten ein roter Löwe. Der Kirchturm symbolisiert die alte Dorfkirche St. Martin, der Löwe erinnert an die Adelsfamilien von Hufnagel und Chlingensperg, der grüne Dreiberg steht für den Parsberg.

Ansprechpartner

  • Bürgermeister/in

    Daniel Liebetruth

    Angabe von der amtlichen Gemeinde-Website, Stand Juli 2026.

Verwaltung vor Ort