Dein Ammersee
Blick auf das Ortszentrum von Gilching.
Wappen von Gilching
Umland · Landkreis Starnberg

Gilching

Foto: Cholo Aleman / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
19.159
Ortsteile
Gilching, Argelsried, Geisenbrunn, Neugilching, Rottenried, Sankt Gilgen, Steinberg, Steinlach, Talhof, Waldhof, Wiesmath
Erste Erwähnung
804
Fläche
31,5 km²
Kfz-Kennzeichen
STA
Besonderheit
Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und DLR-Standort in unmittelbarer Nähe

Gilching liegt in der Moränenlandschaft des Voralpengebietes am nördlichen Rand des Fünfseenlandes. Aus dem traditionellen Bauerndorf hat sich eine moderne Wohnsiedlungsgemeinde entwickelt, die dank der Nähe zu München und guter S-Bahn-Anbindung besonders für Pendler attraktiv ist.

Die Gemeinde ist zugleich ein bedeutender Technologie- und Gewerbestandort. In unmittelbarer Nähe liegen der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR); der „Air Tech Campus“ und mehrere Gewerbegebiete prägen das wirtschaftliche Profil.

Geschichte & Wappen

Wappen von Gilching

Der Ortsname geht auf das Althochdeutsche zurück; bajuwarische Siedler benannten den Ort nach einem Sippenältesten. Bereits um 450 v. Chr. war die Region durch keltische Vindeliker besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung als „Kiltoahinga“ stammt aus dem Jahr 804.

Über Jahrhunderte blieb Gilching landwirtschaftlich geprägt. Im Zuge der Gebietsreform wurde 1978 die Nachbargemeinde Argelsried eingegliedert. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Einwohnerzahl um rund 41,5 Prozent, was den Wandel zur suburbanen Wohngemeinde widerspiegelt.

Wappen: In Rot eine goldene Glocke. Das Wappen, seit 1952 geführt, nimmt Bezug auf die Arnoldusglocke aus dem 12. Jahrhundert in der Pfarrkirche St. Vitus.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort