Dein Ammersee
Das Franziskanerkloster mit Wallfahrtskirche St. Rasso in Grafrath.
Wappen von Grafrath
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Grafrath

Foto: Dguendel / Wikimedia Commons, CC-BY-4.0

Einwohner
3.866
Ortsteile
Grafrath, Höfen, Mauern, Unteralting, Wildenroth
Erste Erwähnung
1393
Fläche
14,43 km²
Kfz-Kennzeichen
FFB
Besonderheit
Forstlicher Versuchsgarten (34 ha) mit rund 200 fremdländischen Baumarten, darunter über 120 Jahre alte Mammutbäume

Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer westlich von München auf etwa 550 Meter Höhe und umfasst eine Fläche von 14,43 Quadratkilometern. Prägend ist die Amper-Landschaft mit charakteristischen Moränenwällen aus der letzten Eiszeit.

Überregional bekannt ist Grafrath als Wallfahrtsort mit der Wallfahrtskirche St. Rasso, die über dem Grab des heiligen Grafen Rasso errichtet wurde. Der Ort verbindet ländliche Strukturen mit kulturellem und geologischem Reichtum, etwa dem Forstlichen Versuchsgarten mit seinem umfangreichen Baumbestand.

Geschichte & Wappen

Wappen von Grafrath

Die Region war bereits in der Karolingerzeit besiedelt; Graf Rath, später Rasso genannt, gründete dort um 910 n. Chr. ein Kloster und eine Kirche. Der Ortsname „St. Grafrath“ erscheint erstmals 1393 in der Seefelder Güterbeschreibung.

Der heutige barocke Kirchenbau entstand 1688–1695 unter dem Baumeister Michael Thumb. Von 1880 bis 1939 bestand eine Dampfschiffverbindung über die Amper nach Stegen am Ammersee. Die politische Gemeinde in ihrer heutigen Form entstand 1972 durch die Fusion der Gemeinden Unteralting und Wildenroth.

Wappen: Geteilt von Rot und Silber, unten ein blauer Wellenbalken; im ganzen überdeckt mit einem goldenen Speer und einer goldenen Rodungshaue in schräger Kreuzung. Der Wellenbalken symbolisiert die Amper, die Rodungshaue verweist auf den Namen Wildenroths, der Speer erinnert an den heiligen Rasso.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort