Dein Ammersee
Barocke Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Inning am Ammersee.
Wappen von Inning am Ammersee
Nordufer · Landkreis Starnberg

Inning am Ammersee

Foto: Boschfoto / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
4.801
Ortsteile
Inning am Ammersee, Buch am Ammersee, Schlagenhofen, Bachern am Wörthsee, Stegen, Arzla
Erste Erwähnung
um 912
Landkreis
Starnberg
Lage
Zwischen Ammersee und Wörthsee
Schiffshafen
Stegen – Heimathafen der Bayerischen Seenschifffahrt

Inning liegt eingebettet in die Seenlandschaft zwischen Ammersee und Wörthsee auf rund 553 m Höhe und umfasst eine Fläche von etwa 24,4 km². Die Gemeinde verbindet ländlichen Charakter mit ausgeprägter touristischer Bedeutung und einer hohen Wirtschaftskraft.

Mit dem Seehafen im Ortsteil Stegen ist Inning fest mit der Ammersee-Schifffahrt verbunden. Die Nähe zu München sowie die Lage an zwei Seen machen den Ort zu einem beliebten Wohn- und Ausflugsziel.

Geschichte & Wappen

Wappen von Inning am Ammersee

Die Besiedlung des Inninger Raums lässt sich bis etwa 2000 v. Chr. zurückverfolgen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als „Uninga“ zwischen 912 und 932 in einer Urkunde des Eichstätter Bischofs Odalfried. Im Mittelalter wechselte Inning häufig den Besitzer und gehörte als geschlossene Hofmark zur Herrschaft Seefeld.

Vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts profitierte Inning von der Salzstraße München–Landsberg und diente als wichtige Zwischen- und Lagerstation. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die moderne politische Gemeinde.

Wappen: Unter einem silbernen Schildhaupt, darin nebeneinander zwei rote Rosen, in Rot eine silberne Salzkufe mit goldenen Reifen. Die beiden Rosen stehen für die Verbundenheit mit dem Haus Törring, die Salzkufe für die historische Rolle Innings im Salzhandel.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort