Dein Ammersee
Katholische Pfarrkirche St. Michael in Jesenwang mit Zwiebelturm.
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Jesenwang

Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
1.678
Ortsteile
Jesenwang, Pfaffenhofen, Bergkirchen, Sankt Willibald
Erste Erwähnung
773
Landkreis
Fürstenfeldbruck
Flugplatz
Sonderflugplatz Jesenwang
Verwaltung
Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf

Jesenwang liegt im westlichen Landkreis Fürstenfeldbruck in einer landwirtschaftlich geprägten Gegend. Neben der Landwirtschaft spielen der Wallfahrtstourismus rund um St. Willibald sowie der Sonderflugplatz eine Rolle für den Ort.

Zur Gemeinde gehören neben dem Pfarrdorf Jesenwang das Kirchdorf Pfaffenhofen sowie die Einöden Bergkirchen und Sankt Willibald. Im Gemeindegebiet befinden sich der Sonderflugplatz Jesenwang und ein Testgelände des TÜV Süd.

Geschichte & Wappen

Eine Besiedlung des Gebiets ist seit dem Mesolithikum nachgewiesen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Jesenwang 773 als „Oasinwanc“. Seit 1314 war die Pfarrei durch eine Schenkung des Freisinger Bischofs Gottfried dem Kloster Fürstenfeld inkorporiert, das bis zur Säkularisation 1803 bedeutender Grundherr blieb.

Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die politische Gemeinde Jesenwang. Im Zuge der Gebietsreform wurde 1978 die vormals selbständige Gemeinde Pfaffenhofen eingemeindet.

Wappen: In Rot ein gesichteter goldener Halbmond, darüber schräg gekreuzt ein silberner Bischofsstab und ein gestürztes silbernes Schwert. Der Halbmond verweist auf die namengebende Familie Jesenwang, das Schwert auf die frühe Besiedlung, der Bischofsstab auf die St.-Willibald-Wallfahrt.

Ansprechpartner

  • Bürgermeister/in

    Erwin Fraunhofer

    Angabe von der amtlichen Gemeinde-Website, Stand Juli 2026.