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Blick über Felder auf den Ort Kottgeisering.
Wappen von Kottgeisering
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Kottgeisering

Foto: Dguendel / Wikimedia Commons, CC-BY-4.0

Einwohner
1.574
Ortsteile
Kottgeisering, Grafrath, Reichertsried
Erste Erwähnung
829
Landkreis
Fürstenfeldbruck
Lage
Am Westrand des Ampermooses, ca. 34 km westlich von München
Bahn
S-Bahnhof Grafrath (S4) liegt im Gemeindeteil Grafrath

Kottgeisering liegt am westlichen Rand des Ampermooses, rund elf Kilometer südwestlich von Fürstenfeldbruck und etwa 34 Kilometer westlich von München. Der Ort ist eine kleine, ländlich geprägte Gemeinde mit alter Fischersiedlungs-Tradition.

Zur Gemeinde gehören neben dem Kirchdorf Kottgeisering die Siedlung Grafrath und die Einöde Reichertsried. Im Gemeindeteil Grafrath liegt der gleichnamige S-Bahnhof, was Kottgeisering trotz seiner Lage abseits größerer Straßen an das Münchner Nahverkehrsnetz anbindet.

Geschichte & Wappen

Wappen von Kottgeisering

Die Besiedlung reicht bis in die späte Hallstattzeit zurück; mehrere Grabhügel sind nachweisbar, und aus dem 7. Jahrhundert stammt ein frühmittelalterliches Königsgrab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 829 als „Kysalheringas“.

Seit dem 13. Jahrhundert ist der unterscheidende Namenszusatz „Kot(t)-“ üblich, der das moorige Gelände vom benachbarten Schöngeising abgrenzt. Als politische Gemeinde besteht Kottgeisering mindestens seit 1840; bis 1906 lautete die amtliche Schreibweise „Kothgeisering“.

Wappen: In Blau auf goldenem Dreiberg ein silberner Fischreiher mit einem Fisch im Schnabel. Der Fischreiher symbolisiert die Tradition Kottgeiserings als Fischersiedlung, der Dreiberg verweist auf die vorgeschichtlichen Hügelgräber im Gemeindegebiet.

Ansprechpartner

  • Bürgermeister/in

    Andreas Folger

    Angabe von der amtlichen Gemeinde-Website, Stand Juli 2026.

Verwaltung vor Ort