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Das gotische Bayertor in Landsberg am Lech.
Wappen von Landsberg am Lech
Umland · Landkreis Landsberg am Lech

Landsberg am Lech

Foto: Richard Mayer / Wikimedia Commons, CC-BY-3.0

Einwohner
29.230
Ortsteile
Landsberg, Ellighofen, Erpfting, Pitzling, Reisch
Erste Erwähnung
1135
Wahrzeichen
Bayertor (1425), Mutterturm und das vierstufige Lechwehr
Lage
An der Romantischen Straße, im Zentrum des Lechrains
Besonderheit
Anschlussstelle Landsberg-West am größten Verteilerkreisel Deutschlands (330 m Durchmesser)

Landsberg am Lech liegt rund 55 Kilometer westlich von München und etwa 38 Kilometer südlich von Augsburg am Hochufer des Lechs. Die Stadt bildet das Zentrum des Lechrains, der Grenzlandschaft zwischen Altbayern und Schwaben. Die historische Altstadt ist zwischen dem Fluss und dem östlichen Hochufer eingebettet.

Wahrzeichen der Stadt sind das der Altstadt vorgelagerte, vierstufige Lechwehr (Karolinenwehr) sowie der Mutterturm, den der Maler Sir Hubert von Herkomer in den 1880er Jahren im Stil mittelalterlicher Burgenromantik errichten ließ. Das Bayertor von 1425 markiert als einer der bekanntesten Stadttore Bayerns den östlichen Zugang zur Altstadt.

Geschichte & Wappen

Wappen von Landsberg am Lech

Um 1100 wurde die Pfettenburg errichtet, 1150 ist erstmals eine Brücke über den Lech urkundlich belegt. Zum Schutz dieser Brücke entstand um 1160 die Burg „Castrum Landespurch“, und um 1160 bis 1180 dürfte Landsberg das Stadtrecht erhalten haben. Salzhandel und Salzzölle prägten den wirtschaftlichen Aufstieg.

1429 verlieh Herzog Ernst der Stadt ihr Wappen. Im 20. Jahrhundert ist die Stadt vor allem mit der Zeit des Nationalsozialismus verbunden: 1924 verfasste Adolf Hitler während seiner Festungshaft in Landsberg „Mein Kampf“, ab 1944 bestand der KZ-Außenlagerkomplex Kaufering. Am 27. April 1945 wurde die Stadt durch die US-Armee befreit.

Wappen: In Silber auf grünem Dreiberg ein rotes Kreuz. Das Kreuz symbolisiert Freiung, Marktfrieden und Gericht; der Dreiberg verweist auf die geografische Lage und ergibt zugleich ein redendes Bild zum Stadtnamen. In heutiger Form wird das Wappen seit 1530 dargestellt.

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