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Ortsansicht von Landsberied von Süden mit Kirchturm.
Umland · Landkreis Fürstenfeldbruck

Landsberied

Foto: Flodur63 / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Einwohner
1.581
Ortsteile
Landsberied, Babenried, Hirschthürl
Erste Erwähnung
853
Erste Erwähnung
853 als „Lantbertesrieod“ in den Freisinger Traditionsbüchern
Frühgeschichte
Keltische Viereckschanzen und die römische Via Julia im Gemeindegebiet
Auszeichnung
1963 Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“

Landsberied ist eine kleine Gemeinde in Oberbayern, die auf rund 555 Metern Höhe liegt und eine Fläche von etwa 10,53 Quadratkilometern umfasst. Sie liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck westlich von München.

Die Gemeinde ist stark gewachsen: Zwischen 1988 und 2018 nahm die Einwohnerzahl um rund 81 Prozent zu. Trotz der Nähe zum Ballungsraum München hat Landsberied seinen dörflichen Charakter bewahrt; 1963 wurde sie Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Geschichte & Wappen

Das Gemeindegebiet ist seit langem besiedelt: Keltische Viereckschanzen zeugen von einer Siedlung um etwa 1000 v. Chr., später verlief die römische Via Julia durch die Gegend. Im Frühmittelalter war der Ort ein Zentrum des Adelsgeschlechts der Huosi. Die erste urkundliche Erwähnung als „Lantbertesrieod“ erfolgte 853.

In der Grundherrschaft prägten die Klöster Weihenstephan und Fürstenfeld den Ort. 1932/33 entstand ein Kirchenneubau. 1963 errang die Gemeinde den Bundessieg im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

Wappen: Gespalten durch einen von Silber und Rot in zwei Reihen geschachten Pfahl von Blau und Silber; vorne ein zugewendeter goldener Flügel, hinten übereinander drei rote heraldische Rosen mit goldenen Butzen. Der geschachte Balken steht für das Zisterzienserkloster Fürstenfeld, Flügel und Rosen verweisen auf das Kloster Weihenstephan.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort