Dein Ammersee
Blick auf Tutzing am Ufer des Starnberger Sees.
Wappen von Tutzing
Umland · Landkreis Starnberg

Tutzing

Foto: Alexander Z. / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
10.054
Ortsteile
Tutzing, Traubing, Diemendorf, Monatshausen, Obertraubing, Oberzeismering, Unterzeismering, Deixlfurt, Kampberg
Erste Erwähnung
742
Evangelische Akademie
Seit 1949 im barocken Schloss Tutzing untergebracht
ICE-Halt
Eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands mit ICE-Anbindung
Brahms in Tutzing
Johannes Brahms komponierte 1873 im Ort

Tutzing liegt am Westufer des Starnberger Sees in Oberbayern und ist mit rund 10.000 Einwohnern ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit direkter S-Bahn-Anbindung nach München. Prägend für den Ort sind die Seelage, das barocke Schloss Tutzing mit seinem Landschaftsgarten sowie mehrere Bildungseinrichtungen von überregionalem Rang.

Die Gemeinde ist vor allem durch die Evangelische Akademie Tutzing und die Akademie für Politische Bildung bekannt und gilt als attraktive Wohn- und Kulturgemeinde am See. Tutzing pflegt Städtepartnerschaften mit Bagnères-de-Bigorre in Frankreich und Balatonkenese in Ungarn.

Geschichte & Wappen

Wappen von Tutzing

Bereits in Bronze- und Eisenzeit war das Gebiet besiedelt; die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 742 durch eine Schenkung an das Kloster Benediktbeuern. Im 16. Jahrhundert wurde die Hofmarksgerechtigkeit verliehen, während der Ort im Dreißigjährigen Krieg 1632 bis 1634 Zerstörungen erlitt.

Mit dem Eisenbahnanschluss 1865 begann der Aufstieg zum Fremdenverkehrs- und Wohnort. 1904 gründeten die Missions-Benediktinerinnen hier ein Kloster, 1949 wurde das Schloss Sitz der Evangelischen Akademie, und 1978 wurde Traubing eingemeindet.

Wappen: Geteilt von Rot und Silber; oben ein linkshin schwimmender silberner Fisch, unten ein mit drei sechsstrahligen goldenen Sternen belegter blauer Schrägbalken. Das Wappen wird seit 1937 geführt.

Ansprechpartner

Verwaltung vor Ort