Dein Ammersee
Kirche St. Mauritius in Weil mit Maibaum.
Umland · Landkreis Landsberg am Lech

Weil

Foto: Flodur63 / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0

Einwohner
3.995
Ortsteile
Weil, Beuerbach, Geretshausen, Pestenacker, Petzenhausen, Schwabhausen bei Landsberg, Adelshausen, Aumühle, Machelberg, Mangmühle, Missenhof, Neuweil, Wolfmühle, Zellhof
Feuchtbodensiedlungen
Prähistorische Fundstätte bei Pestenacker von überregionaler Bedeutung
Deutscher Orden
Bis 1806 zur Deutschordenskommende Blumenthal gehörig
Ehrenfriedhof Schwabhausen
Gedenkstätte für rund 120–140 Opfer der NS-Diktatur

Weil liegt im Landkreis Landsberg am Lech in Oberbayern, etwa neun Kilometer nordöstlich von Landsberg, rund 30 Kilometer von Augsburg und 50 Kilometer von München entfernt. Die heutige Gemeinde ist eine flächige Streugemeinde aus zahlreichen Dörfern, Weilern und Mühlen.

Überregionale Bekanntheit genießt Weil durch die prähistorischen Feuchtbodensiedlungen bei Pestenacker. In Schwabhausen erinnert ein Ehrenfriedhof an etwa 120 bis 140 Opfer der NS-Diktatur.

Geschichte & Wappen

Der Ortsname geht auf römische Ursprünge zurück (ursprünglich „Villa“). Bis 1806 gehörte Weil zur Deutschordenskommende Blumenthal, was sich bis heute im Wappen widerspiegelt.

Die moderne politische Gemeinde nahm ihren Ausgang im Gemeindeedikt von 1818. Ihre heutige Ausdehnung erhielt sie 1972, als sechs Gemeinden zur Gemeinde Weil zusammengeschlossen wurden.

Wappen: In Silber ein schwarzes Tatzenkreuz, belegt mit silbernem Herzschild, darin eine rote Schafschere. Das Kreuz steht für den Deutschen Orden, die Schafschere stammt aus dem Wappen der Herren von Haldenberg.

Ansprechpartner

  • Bürgermeister/in

    Christian Bolz

    Angabe von der amtlichen Gemeinde-Website, Stand Juli 2026.

Verwaltung vor Ort